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Präsidiumsübergabe an René Erler

An der GV vom 22.01.2026 fand die Präsidiumsübergabe von Silvia Krähenbühl an René Erler statt. Silvia Krähenbühl übergab das Präsidium nach ihrer langjährigen Amtszeit offiziell an ihren Nachfolger.

 

 

Ein starkes Team für die Zukunft: In diesem Jahr durften wir gleich drei Neumitglieder in unseren Reihen willkommen heissen.

 

Auf dem Gruppenfoto (Vorstand) zu sehen sind von links nach rechts:

René Erler, neuer Präsident, Sabine Meier, Silvia Krähenbühl (ehemalige Präsidentin), Petra Widmer, Neumitglied Lukas Gerber,

vorne: Isabel Hohler und Neumitglied Veronica Clemente. 

(Es fehlen: Carla Da Silva, Antonella Walker u. Renate Reber, Vorstand, sowie Sabine Kuhn, Neumitglied)

Führungswechsel an der 120. Generalversammlung.                                      Ein bedeutender Moment für den Samariterverein Schönenwerd.

Ein bewegender Führungswechsel beim Samariterverein Schönenwerd

 

Generalversammlung 2026 im Zeichen von Dankbarkeit, Aufbruch und einem historischen Jubiläum

 

Der Samariterverein Schönenwerd blickt auf eine aussergewöhnliche 120. Generalversammlung zurück. Was als ordentliche Sitzung begann, entwickelte sich rasch zu einem Abend voller Emotionen, Anerkennung und Aufbruchstimmung. Im Zentrum stand der Wechsel an der Vereinsspitze: Nach 19 Jahren trat Silvia Krähenbühl als Präsidentin zurück und übergab das Amt an René Erler, der mit grossem Applaus gewählt wurde.

 

Ein Verein im Wandel und eine Präsidentin, die ihn geprägt hat

 

Seit 1987 ist Silvia Krähenbühl Mitglied des Samaritervereins. Sie hat den Verein in einer Zeit kennengelernt, in der man sich noch gesiezt hat und klare, formelle Strukturen den Alltag bestimmten. Heute präsentiert sich der Verein offen, persönlich und modern, ein Wandel, den Silvia nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet hat.

 

Seit 2007 führte sie den Verein als Präsidentin. Und sie tat dies nicht nur mit Pflichtbewusstsein, sondern mit Herzblut, Weitblick und einer beeindruckenden Portion Durchhaltevermögen. Ob bei der Mitgliedergewinnung, der Zusammenstellung eines engagierten Vorstandes oder in der Zusammenarbeit mit dem Samariterverband: Silvia setzte sich stets bestimmt, sachlich und mit spürbarer Leidenschaft für die Interessen des Vereins ein.

 

Ihr breites Fachwissen als Drogistin, Homöopathin und Naturheilpraktikerin bereicherte unzählige Übungen. Mit Lebenserfahrung, Humor und der einen oder anderen Anekdote verlieh sie den Ausbildungsabenden eine persönliche Note.

René Erler, ihr Nachfolger, brachte es in seiner Abschiedsrede auf den Punkt: „Silvia ist ein Mensch, bei dem das Glas immer halb voll ist, das Wort Frust scheint ihr völlig fremd zu sein.“

 

Ein Dank, der von Herzen kommt

 

Die Verabschiedung war geprägt von Wertschätzung und warmen Worten. René würdigte Silvia als Präsidentin, die den Verein über Jahrzehnte geprägt hat und als Persönlichkeit, die stets direkt, ehrlich und authentisch geblieben ist und viel Zeit, Energie und persönliche Kraft in unseren Verein investiert hat.

 

Zum Schluss richtete er einen besonderen Dank auch an Dani Krähenbühl, der Silvia nicht nur zum Verein brachte, sondern sie über all die Jahre unterstützte und der an diesem Abend für seine 50-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt wurde.

 

Ein neuer Präsident übernimmt, mit Respekt und Zuversicht

 

Mit grosser Zustimmung wurde René Erler zum neuen Präsidenten gewählt. Silvia würdigte ihn als kompetenten, engagierten Samariter, der den Verein mit frischen Ideen und viel Herzblut weiterführen wird. René selbst zeigte sich dankbar und demütig angesichts der grossen Fussstapfen, in die er tritt. Gleichzeitig betonte er, wie sehr er sich freue, weiterhin auf Silvias Erfahrung zählen zu dürfen, „wenn auch ohne formelle Verantwortung, aber dafür mit umso wertvollerer Beratung“.

 

Wichtige Beschlüsse und besondere Momente

 

Neben dem Führungswechsel widmete sich die Versammlung einer Reihe bedeutender Vereinsgeschäfte. Die Jahresrechnung sowie das Budget wurden ohne Gegenstimme genehmigt. Mit grosser Freude nahm der Verein drei neue Mitglieder auf: Veronica Clemente, Lukas Gerber und Sabine Kuhn. Damit zählt der Samariterverein nun 41 Mitglieder, wovon 22 aktiv tätig sind.

 

Ein stiller Moment gehörte dem Gedenken an Käthi Walde‑Hunkeler. Sie war während fünf Jahren aktives Mitglied und von 2001 bis 2003 Präsidentin des Vereins. Ihr Engagement für die Gemeinschaft, sei es im Samariterverein, in der Gemeinde oder bei sozialen und kulturellen Projekten, prägte viele Jahre das Dorfleben. Ihr unerwarteter Tod berührte die Versammlung tief, und die Mitglieder erhoben sich zu einer Schweigeminute.

 

Das Jahresprogramm 2025 wurde einstimmig angenommen. Das Motto lautet: «Gemeinsam stark im Einsatz». Zudem übernimmt Beat Känzig erneut die Organisation der beliebten Vereinsreise, in diesem Jahr als Jubiläumsausgabe zum 120‑jährigen Bestehen des Vereins.

 

Ein Abend, der in Erinnerung bleibt

 

Die 120. Generalversammlung des Samaritervereins Schönenwerd war weit mehr als ein formaler Anlass. Sie war ein Moment des Rückblicks, der Dankbarkeit und des Aufbruchs.

 

Mit dem Wechsel im Präsidium beginnt ein neues Kapitel. Doch eines bleibt: die starke Gemeinschaft, die den Verein seit 120 Jahren trägt.

Und Silvia Krähenbühl? Sie bleibt, auch ohne Amt, ein Herzstück des Vereins.

 

Bericht: Sabine Meier

 

Repetition und Evaluation – unsere zweitletzte Übung des Jahres (27.10.2025)

Auf den Fotos ist unsere jüngste Übung zu sehen, die unter dem Thema „Repetition und Evaluation“ stand. Sie war zugleich die zweitletzte Übung in diesem Jahr, eine gute Gelegenheit, das bereits Erlernte nochmals aufzufrischen, Routinen zu festigen und offene Fragen zu klären.

 

Im Mittelpunkt standen verschiedene praktische Szenarien, bei denen die Teilnehmenden ihr Wissen und Können aus den vergangenen Monaten anwenden konnten. Besonders geübt wurden das ABCD-Schema, FAST und SAMPLER – wichtige Grundlagen für die strukturierte Beurteilung und rasche Hilfeleistung bei Notfällen. Durch gezielte Wiederholungen und praxisnahe Fallbeispiele konnten alle ihr Wissen vertiefen und Sicherheit im Umgang mit diesen Methoden gewinnen.

 

Unsere Mitglieder waren mit viel Motivation, Freude und Engagement dabei. Die Übung war nicht nur lehrreich, sondern auch sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, im geschützten Rahmen zu üben, voneinander zu lernen und die eigenen Fähigkeiten zu festigen.

 

Ein grosses Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgeholfen haben – sei es in der Vorbereitung, Durchführung oder Evaluation. Solche Abende zeigen immer wieder, wie wichtig die regelmässigen Übungen sind, um im Ernstfall sicher und effizient handeln zu können.

Zum Abschluss des Jahres dürfen wir uns noch auf die letzte Übung freuen – den beliebten Arztvortrag mit Dr. Reto Häfeli. Dieser Anlass ist jedes Jahr ein besonderer Moment, der spannende Einblicke und wertvolle medizinische Informationen vermittelt.

 

 

Wir freuen uns schon jetzt auf diesen Abend und auf ein weiteres Jahr voller lehrreicher und kameradschaftlicher Momente im Samariterverein!

Ein Jahr voller Einsätze und Ehrungen!

Oben li., Carla da Silva FW Alarmgruppe, re. Kathrin Heiniger - Unten li. Margrith Jordi, re. Marinella Bighi u. Präsidentin Silvia Krähenbühl
Oben li., Carla da Silva FW Alarmgruppe, re. Kathrin Heiniger - Unten li. Margrith Jordi, re. Marinella Bighi u. Präsidentin Silvia Krähenbühl

 

Die Samariter blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Vom spannenden Jahresmotto „Reise durch den Körper“ über realistische Notfallübungen bis hin zu wichtigen Sanitätseinsätzen war alles dabei. Besonders beeindruckte ein Parcours zum Thema Kinderunfälle, bei dem die Teilnehmenden realitätsnahe Szenarien wie Verschlucken oder Quetschungen meisterten.

 

Auch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr blieb intensiv: 25 Einsätze mit Herznotfällen, Bränden und Verkehrsunfällen wurden gemeistert. Ebenso standen die Samariter bei verschiedenen Veranstaltungen, Seniorenreisen und Sanitätsdiensten bereit – insgesamt 98 Stunden ehrenamtlicher Einsatz.

 

Nach 17 Jahren engagiertem Dienst verlässt Kathrin Heiniger die Feuerwehr-Alarmgruppe. Seit 2008 leistete sie in über 360 Stunden wertvolle Arbeit mit Fachwissen und Herzblut. Zum Glück bleibt sie dem Verein als aktive Samariterin erhalten – herzlichen Dank für ihren grossartigen Einsatz!

 

Neben all diesen Einsätzen gab es auch einen feierlichen Moment: Zwei verdiente Samariterinnen wurden geehrt. Margrith Jordi verabschiedete sich nach 38 Jahren Vereinsarbeit, davon 16 als Kassierin, in den wohlverdienten Ruhestand. Mit grösster Sorgfalt führte sie die Vereinskasse und war weit über ihre Funktion hinaus eine tragende Stütze – sei es bei Anlässen, in der Seniorenbegleitung oder in der Feuerwehr-Alarmgruppe.

 

 

Auch Marinella Bighi prägte den Verein massgeblich. Seit 2014 engagierte sie sich als Vorstandsmitglied und Kursleiterin mit Herzblut, meisterte den Spagat zwischen Job und Ehrenamt und war eine verlässliche Stütze in der Feuerwehr-Alarmgruppe. Nun widmet sie sich einer beruflichen Weiterbildung.

Für ihre wertvollen Verdienste wurden Margrith und Marinella zu Ehrenmitgliedern ernannt – eine Auszeichnung, die an der GV mit grossem Applaus gewürdigt wurde.

 

 

Mit einer abwechslungsreichen Samariterreise ins Baselbiet, einem gelungenen Ferienpass-Programm und einem stimmungsvollen Chlaushock klang das Jahr feierlich aus. Der Verein startet mit neuem Schwung ins kommende Jahr – mit bewährtem Team und einer neuen Kassierin, Renate Reber, im Vorstand.

 

 

www.samariter-schönenwerd.ch

 

Bericht: Sabine Meier


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